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03.04.2022|TRÜTZSCHLER TEXTILE MACHINERY CO., LTD.

Flexible und energieeffiziente Produktion leistungsfähiger Textilmaschinen

Seit 1888 steht der Name Trützschler für Kompetenz in der Faservorbereitung. Weltweit aktiv eröffnete die Unternehmensgruppe 2001 in China die Trützschler Textile Machinery (Shanghai) Co., Ltd.

Für die automatisierte Fertigung großer Bauteile kommt bei Trütschler eine NHX mit 7-fach Carrier Pallet Pool (CPP) zum Einsatz.

Rund 500 Angestellte produzieren und montieren dort unter anderem Putzereien, Kardiermaschinen und Streckwerke. Von Anfang an bestand eine enge Kooperation mit DMG MORI, die zur Installation von bisher zehn Werkzeugmaschinen des Technologieführers führte. Darunter zwei NHX 8000, eine davon mit einem Linearpalettenspeicher CPP für sieben Paletten. Die jüngsten Anschaffungen sind eine NHX 6300 und eine NHX 5500 – jeweils ausgestattet mit einem Rundpalettenspeicher für zwölf bzw. 21 Paletten.

Steigerung des Marktanteils von 5 auf 30 %

Harald Schoepp, Geschäftsführer von Trützschler in Shanghai und Zou Zhenhua, Teamleiter mechanische Fertigung, vor einer der beiden NHX 8000.

Mit dem kontinuierlichen Wachstum der Textilindustrie wächst der Bedarf an leistungsfähigen, automatisierbaren und intelligenten Textilmaschinen. Trützschler kennt die Anforderungen der lokalen Märkte sehr genau und richtet seine Entwicklung konsequent danach aus. Mit der Weiterentwicklung seiner Produktpalette sichert das Unternehmen die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die seiner Kunden. In China, dem weltweit größten Textilmarkt, konnte Trützschler seinen Marktanteil seit 2001 von fünf auf 30 Prozent steigern. „Angesichts des kontinuierlichen Wachstums von Trützschler auf dem chinesischen Markt und der positiven Markterwartungen benötigen wir immer höhere Produktionskapazitäten“, erklärt Yi Wu, Produktionsleiter bei Trützschler in Shanghai.

Partnerschaft und über 100 Jahre Erfahrung

Bauteil einer Kardiermaschine

Aufgrund kleiner Losgrößen und vielfältiger Varianten lassen sich Textilmaschinen nicht in einer standardisierten Großserienfertigung herstellen. Genau deshalb legt Trützschler Wert auf flexible Fertigungsprozesse. In DMG MORI habe man dafür einen perfekten Partner gefunden, findet Harald Schoepp, Geschäftsführer von Trützschler in China: „Deren Experten haben immer alle Erwartungen erfüllt und uns bei der Optimierung unserer Produktionsprozesse zuverlässig unterstützt.“ Die Kooperation profitiere von der über 100-jährigen Erfahrung und der ähnlichen Geschäftsphilosophie beider Unternehmen.

Die hohen Anforderungen an Flexibilität und Effizienz erfüllt DMG MORI mit seinen NHX Modellen, kombiniert mit den Palettenspeichern. „Damit können wir eine Vielzahl von Teilen bearbeiten – automatisiert und je nach Bedarf in einer individuellen Reihenfolge“, so Yi Wu.

Die Experten von DMG MORI haben immer alle Erwartungen erfüllt und uns bei der Optimierung unserer Produktionsprozesse zuverlässig unterstützt.

Harald Schoepp Geschäftsführer Trützschler Textile Machinery Co., Ltd.

NHX mit Palettenautomation für die flexible Kleinserienproduktion

NHX 8000 mit CPP

Die Priorität der Paletten könne man direkt über die Maschinensteuerung mit der integrierten Pallet Manager Software flexibel anpassen. „Je nach Kundenauftrag, Produktionsanforderung und Fertigungstechnologie können wir somit dynamisch planen.“ Selbst in einer variantenreichen Kleinserienfertigung könne man die Bearbeitungszentren auf diese Weise maximal auslasten. „Dies ist ein entscheidender Faktor für Trützschler, um schnell auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und sich im Wettbewerb zu behaupten.“

Maschinenzustand überwachen, globale Steuerung einfach realisieren

Mit digitalen Anwendungen von DMG MORI – Digital Monitoring, MESSENGER, Status Analyzer und PERFORMANCE MONITOR – unterstützt Trützschler eine prozesssichere Fertigung. So präsentiert der MESSENGER Anwendern auf einem mobilen Endgerät zentral den Echtzeitstatus der Werkzeugmaschine sowie spezifische Maschineninformationen, darunter Arbeitsstatus, aktuelles NC-Programm und Anzahl der Werkstücke. Die Analyse und Dokumentation dieser Daten tragen dazu bei, das Risiko von Ausfallzeiten zu verringern und die Produktivität zu erhöhen. Darüber lässt sich anhand der Maschinenstunden, der Ausfallzeiten und der Fehlerinformationen die Kosteneffizienz des Auftrags berechnen. „Wir überwachen und protokollieren den Betrieb in Echtzeit, während der Status übersichtlich in farbigen Statusleisten visualisiert wird“, schildert Yi Wu die Funktionsweise. Mit anschließenden Analysen lasse sich die Maschinenauslastung weiter verbessern. Der tägliche Blick auf den MESSENGER ist für ihn wichtig und er bevorzugt den grünen Status: „Dann läuft die Maschine normal und planmäßig.“

Zustandsüberwachung dank Update auf die neueste CELOS Version

Es besteht kein Zweifel, dass die Überwachung des Maschinenzustands den Digitalisierungsprozess in der Produktion bei Trützschler deutlich verbessert. Allerdings verfügten die älteren Werkzeugmaschinen nicht über die Funktion der Zustandsüberwachung. Deshalb sorgte DMG MORI für die erforderliche Nachrüstung des IoTconnector und der aktuellen CELOS Version. Damit konnte Trützschler schließlich alle seit 2017 im Einsatz befindlichen DMG MORI Maschinen miteinander vernetzen – ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung.

Nachhaltige Entwicklung und Innovation für eine grüne Zukunft

Mit dem kontinuierlichen Aufschwung der Green Economy geht auch die Textilindustrie ihren Weg. Als führendes Unternehmen in der Textilmaschinenindustrie hat Trützschler schon immer die Entwicklungstrends der Branche mitbestimmt, so auch in den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit. Trützschler betrachtet die hohe Energieeffizienz und den effizienten Umgang mit Rohstoffen als wichtige Standards im Prozess der technologischen Innovation und Produktentwicklung. Damit hilft das Unternehmen seinen Kunden bei einem nachhaltigen und gleichzeitig gesunden Wachstum.

CO2-neutrale Zukunft – zwei Unternehmen, eine Philosophie

Harald Schoepp, Geschäftsführer Trützschler Textile Machinery Co., Ltd.

Trützschler hat sich der Förderung der Nachhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau verschrieben und bietet nachhaltige Lösungen für die Industrie an. Diese Standards befolgt das Unternehmen auch in der eigenen Produktion. Trützschler entfernt regelmäßig alte, energieintensive Anlagen und ersetzt sie durch hochpräzise, energiesparende und hocheffiziente Automationslösungen sowie digitale Produkte, zum Beispiel mit den energie- & emissionseffizienten Maschinen von DMG MORI. Darüber hinaus ist DMG MORI einer der ersten CO2-neutralen Werkzeugmaschinenhersteller der Welt und somit ein idealer Partner auf diesem Weg. Im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen freut sich Harald Schoepp auf eine langfristige Kooperation: „Trützschler und DMG MORI sind führend in ihren jeweiligen Bereichen und teilen eine gemeinsame Entwicklungsphilosophie. Auf dieser Basis möchten wir eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben hin zu einer CO2- neutralen Zukunft.“


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