Nachhaltig wachsen mit Swissness
Damit Andermatt Feinmechanik und Venturi auch in Zukunft gesund wachsen, setzt die Helo Group auf moderne CNC-Technologie von DMG MORI und eine langfristige Partnerschaft zu DMG MORI.
Sowohl die Andermatt Feinmechanik AG mit ihren zwei Standorten in Nürensdorf und Burgdorf als auch die Venturi AG aus Höri sind traditionsreiche Fertigungsdienstleister mit jahrzehntelanger Erfahrung in der CNC-Bearbeitung. Im Rahmen einer Nachfolgeregelung hat die Helo Group beide Firmen 2019 und 2022 übernommen, um deren großes Potenzial weiter zu fördern. Die Zielsetzung: Junge Nachwuchskräfte für die Zerspanung begeistern und die Wettbewerbsfähigkeit mit modernen Fertigungslösungen sichern. Hier kam schnell DMG MORI ins Spiel – als Lieferant von zwei DMF Fahrständermaschinen für die Großteilebearbeitung und einer CMX 50 U im Prototypenbau und vor allem als kompetenter Partner, der die Zukunft der beiden Unternehmen langfristig begleitet.
Swissness – Nachfolgelösungen und Modernisierung für die Unternehmensentwicklung
Die Wirtschaftsregion rund um Zürich gilt seit jeher als eins der Schweizer Zentren für den Maschinenbau. „Andermatt Feinmechanik und Venturi sind gute Beispiele für dieses fachliche Know-How. Das hat uns vor sechs Jahren motiviert, in diesen breitgefächerten Industriebereich zu investieren“, begründet Urs Heller, Inhaber der Helo Group, den Einstieg in beide Firmen. „Beide Unternehmen haben eine Basis geschaffen, die wir in Zukunft nachhaltig weiterentwickeln möchten.“ Nachfolgeregelungen wie in diesen Fällen seien für die Helo Group ideale Gelegenheiten, den Schweizer Markt zu unterstützen – daher auch das Motto „Invest in Swissness“.
Qualitätsbauteile für anspruchsvolle Branchen
Mit ihrer jeweiligen Ausrichtung ergänzen sich Andermatt Feinmechanik und Venturi optimal. Erstere konzentriert sich in Burgdorf auf den Prototypenbau und in Nürensdorf auf die Fertigung kleiner bis mittlerer Serien. Bei Venturi steht die Bearbeitung von Großbauteilen im Mittelpunkt – sogar mit einer Zertifizierung für den Bereich Nuklearenergie. „Wir können somit ein sehr breites Bauteilspektrum für zahlreiche Branchen anbieten“, verweist Urs Heller auf Kunden in der Verpackungsindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Halbleiterindustrie und der Medizintechnik, um nur einen Ausschnitt zu nennen. „Unsere Stärke liegt in der hochgenauen Bearbeitung anspruchsvoller Komponenten.“
Zukunftsfähige Fertigungslösungen von DMG MORI
Einer der ersten Schritte für die Weiterentwicklung beider Firmen waren Investitionen in die Fertigungstechnologie. „Es ging darum, alte Maschinen durch leistungsfähigere und vielseitigere Modelle zu ersetzen“, so Urs Heller. „In DMG MORI haben wir einen Partner gefunden, der zukunftsfähige Fertigungslösungen anbietet.“ Die bisherigen Anschaffungen waren eine DMF 360|11 bei Venturi und eine DMF 300|8 bei Andermatt Feinmechanik in Nürensdorf – als Ersatz für 20 Jahre alte Fahrständermaschinen. In Burgdorf wurde der Prototypenbau mit einer CMX 50 U für die produktive 5-Achs-Bearbeitung verstärkt. „Die 5-Achs-Bearbeitung eröffnet uns vor allem auf den DMF Maschinen ganz neue Möglichkeiten, komplexe Großbauteile in einer Aufspannung und folglich signifikant schneller zu bearbeiten.“
Möglichst kurze Durchlaufzeiten und natürlich die hohe Genauigkeit – auch hier punkten die DMF Modelle dank ihrer hohen Stabilität – sind für die Helo Group maßgebliche Faktoren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Urs Heller gibt zu bedenken: „Die Losgrößen werden aufgrund einer zunehmenden Teilevarianz kleiner und wir müssen immer öfter Just-in-Time liefern.“ Darüber hinaus sei es wichtig, auch kurzfristige Aufträge bedienen zu können. „Immer mehr Branchen verlangen eine enorme Flexibilität, die wir nur mit intelligenten Fertigungsprozessen gewährleisten können.“
Zuverlässiger Partner mit langjähriger Branchenkompetenz
Auch deshalb sieht Urs Heller in DMG MORI einen zuverlässigen Partner. Die Entwicklung der Maschinen profitiere von der umfangreichen Branchenkompetenz der Werke und von der zukunftsorientierten Ausrichtung des Innovationsführers. „Dazu zählen auch ganzheitliche Fertigungskonzepte inklusive Automationslösung und Digitalisierungsprodukte.“ Eine papierlose Fertigung und digitalisierte Planungsprozesse sind für Urs Heller ebenso wichtige Fortschritte wie die zunehmende Automatisierung von Bearbeitungsprozessen: „Sofern das Teilespektrum dafür geeignet ist, sind Palettenhandling-Systeme oder robotergestützte Automationslösungen für uns ein Muss.“
Kontinuierliche Modernisierung und gezielte Zukäufe
Nachdem die Helo Group mit den Übernahmen vor allem auf horizontaler Ebene – also in die Ausweitung des Bauteilspektrums – investiert hat, denkt Urs Heller auch in die vertikale Ausrichtung: „Langfristig sind weitere Zukäufe geplant, die unsere Gruppe um zusätzliche Technologien wie das Schleifen oder Schweißen verstärken sollen.“ Bis dahin konzentriere man sich auf Andermatt Feinmechanik und Venturi. „Mit insgesamt rund 40 Fachkräften an den drei Standorten werden wir die Modernisierung weiter vorantreiben.“
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