DMG MORI Sailing Team

Lernen Sie das DMG MORI Sailing Team kennen

Kojiro Shiraishi
Charles Euverte
Gilles Campan
Shota Kanda​​​​​​​
Simon Suzuki
Laurent Leconte
Simone Gaeta
Léo Gonin
Benjamin Ferron
Federico Sampei
Corentine Lemonnier-Le Tuaud

Skipper: Kojiro Shiraishi 

Kojiro Shiraishi
Kojiro Shiraishi

Kojiro wäre vielleicht Profigolfer, Baseballspieler oder Astronaut geworden – wenn er nicht von Yukoh Tada und dessen Abenteuern gehört hätte. Tada war der erste Japaner, der eine Hochseeregatta gewann. Der damals 17-jährige Kojiro aus der Küstenstadt Kamakura setzte alles daran, den erfahrenen Skipper persönlich kennen zu lernen. Mit Erfolg. Als Mentor hat Yukoh Tada danach maßgeblich dazu beigetragen, dass Kojiro sich ebenfalls mit Herz und Seele dem Segeln verschrieb – mit 25 Jahren schließlich allein um den Globus navigierte und 2016 als erster Asiate an der Vendée Globe teilnahm.  

Um sich physisch und mental auf eine Regatta vorzubereiten, praktiziert Kojiro die japanische Budo-Disziplin namens Iaido – die Kunst des Schwertziehens – und meditiert regelmäßig. Auch die gemeinsame Zeit im Team-Haus in Lorient ist für ihn ein wichtiger Teil der Vorbereitung. Nicht zuletzt aufgrund der Kochküste seines PR-Managers Shota. 

Niemals aufgeben und immer eine eigene Geschichte schreiben.

Kojiro Shiraishi

Team-Manager und Technische Leiter: Charles Euverte 

Charles Euverte
Charles Euverte

Als Kind genoss Charles das Segeln mit seinen Eltern. Später legte der heutige Team Manager des DMG MORI Sailing Teams die Hand selbst ans Steuer – und belegte vordere Plätze bei unterschiedlichen Regatten. Seit der Vendée Globe 2016 unterstützt er nun Kojiro. Mit der Entscheidung von DMG MORI, ein eigenes Segelteam zu gründen, war er gleich mit an Bord. Seine Aufgabe: er trägt Sorge, dass Skipper und das DMG MORI Sailing Team ihre Ziele erreichen. 

So begleitete Charles als Technischer Manager des Projekts eng die Konstruktion und den Bau der „DMG MORI Global One“. Sein Alltag als Team Manager wiederum besteht darin, auch im größten Stress einen kühlen Kopf zu bewahren. Das liegt dem segelbegeisterten Pragmatiker Charles Euverte. Für ihn ist jede Regatta ein Abenteuer, das es gemeinsam als Team zu bestehen gilt. Denn „Global One“ bedeutet in seinen Augen nichts anderes – ein Team, eine Mannschaft, ein Ziel.  

Der Teamgeist, den wir über die vergangenen Jahre aufgebaut haben, macht uns zu einer starken Einheit. An Land und auf See.

Charles Euverte

Kapitän: Gilles Campan 

Gilles Campan
Gilles Campan

Wie viele andere Teammitglieder steht auch Gilles schon seit 2016 an der Seite von Kojiro. Als Kapitän verantwortet er die „DMG MORI Global One“, erarbeitet Zeitpläne und Ziele rund ums Boot. Auch er blickt auf viele Jahre Erfahrung im Segelsport zurück – mit 20 Jahren segelte er das erste Mal über den Atlantik. Von da an gab es kein Zurück. 

Gilles hat bereits selbst mit einer IMOCA an der Transat Jacques Vabre teilgenommen und einen Trimaran 42 Stunden lang durch einen ausgewachsenen Sturm gesteuert. Er kennt die ungeheuren Kräfte von Wind und Wasser. Als Bootskapitän ist er ein Allrounder, wenn es um alle technischen Aspekte der „DMG MORI Global One“ geht. Jahrelange Erfahrung in Bootsbau und -wartung machen ihn zum Experten. Segeln ist für ihn das Spiel mit einem so großartigen und scheinbar unfreundlichen Element: dem Wasser.

Es ist unglaublich, was der Mensch schafft, wenn er allein auf dem weiten Meer ist.

Gilles Campan

PR-Manager: Shota Kanda 

Shota Kanda
Shota Kanda

Vor wenigen Jahren ist Shota zum ersten Mal gesegelt – und zwar gleich auf der gewaltigen und rassigen IMOCA 60 von Kojiro. Für den in Chamonix geborenen Japaner ein tief beeindruckendes Erlebnis. Und eine Erfahrung mit Folgen: Seit 2016 arbeitet er für den Skipper als PR-Manager und Übersetzer. Während den Regatten wird Shota Kanda zu einem entscheidenden Bindeglied zwischen Land und weitem Meer: Über ihn läuft die Kommunikation, wenn Skipper Kojiro und die Crew an Land sich via Satellitenfunk austauschen. 

Was Shota antreibt, ist nicht nur die Passion fürs Segeln. Sein Herz schlägt vor allem für den Golfsport, denn hier war er selbst als Profi aktiv. Umso besser kann er einschätzen, wie uneingeschränkt Kojiros Hingabe zum Segeln ist. Auch bewundert er den Mut aller Skipper, hat großen Respekt davor, wie diese mit den Unwägbarkeiten während eines Rennens umgehen. Als Kojiros PR-Manager möchte Shota vor allem eines kommunizieren: die unglaubliche Faszination eines Hochseerennens und die Entschlossenheit der Skipper.  

Die Skipper beweisen grenzenlosen Mut auf hoher See.

Shota Kanda

Assistent des Team-Managers: Simon Suzuki 

Simon Suzuki
Simon Suzuki

Simon segelte schon mit seinem Vater in Japan und kann sich nach seiner aktiven Zeit in der japanischen Jugendmannschaft gut in Kojiros Lage hineinversetzen. Durch einen ehemaligen Teamkollegen seiner Jugendmannschaft kam Simon vor drei Jahren ins Team von Kojiro. Seither begleitet er ihn und unterstützt das DMG MORI Sailing Team.

Als Assistent des Team Managers übernimmt Simon administrative Aufgaben im Tagesgeschäft und ist dafür verantwortlich, dass Skipper und Crew optimal arbeiten können. Als Sprachtalent – sein Repertoire umfasst Japanisch, Französisch und Englisch – ist er ein unentbehrliches Bindeglied im Segel-Alltag. Was Simon schätzt, ist die internationale und multikulturelle Zusammensetzung des DMG MORI Sailing Teams. Mit all diesen Menschen einen gemeinsamen Traum wahrzumachen: dass Kojiro es schafft, allein und sicher um die ganze Welt zu segeln. 

 Die geballte Kraft der Natur erleben.

Simon Suzuki

Elektronik-Experte: Laurent Leconte 

Laurent Leconte
Laurent Leconte 

Yachten werden heute immer komplexer, die verbauten Technologien zunehmend aufwändiger – Laurent ist für die Elektronik der „DMG MORI Global One“ zuständig und hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer die beste technische Lösung zu finden. Er installiert, programmiert, überwacht alle elektronischen Geräte an Bord und er bringt Kojiro bei, mit den Systemen umzugehen.  

Laurent ist von Beginn an Teil des Teams. Der japanische Skipper mit seinem Kimono fiel ihm bei der Vendée Globe 2016 auf und inspirierte ihn. Seinen Mut bewundert er bis heute. Für den gebürtigen Franzosen ist Teamwork die DNA des Projekts: jeder Einzelne wird gebraucht, um ans Ziel zu kommen. Kameradschaft und Hilfsbereitschaft sind entscheidend. Die gemeinsame Zeit im Team-Haus in Lorient ist deshalb für ihn eine berufliche und private Bereicherung. Nach seinen Highlights im Leben gefragt, gibt es für ihn nur eine Antwort: seine drei Kinder. 

Kameradschaft und Hilfsbereitschaft machen uns als Team aus.

Laurent Leconte

Technik-Experte: Simone Gaeta 

Simone Gaeta
Simone Gaeta

Simone fasziniert die technologische und menschliche Herausforderung im Segelsport. Im Team ist er für die Entwicklung des Steuersystems, der Foils sowie der stehenden und laufenden Takelage zuständig. Ihm ist wichtig: Ein Boot muss leicht zu segeln sein und sich in allen Situationen – auch unvorhergesehen – bewähren. Simones Ziel ist es deshalb immer, die Performance des Bootes zu verbessern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Kojiro sicher mit allem umgehen kann.  

Die Arbeit im DMG MORI Sailing Team ist für ihn ein multikulturelles Abenteuer, bei dem alle in einem Boot sitzen: ein unerschrockener Skipper, ein engagiertes Team. Alle packen mit an, um einen gemeinsamen Traum zu verwirklichen. Auch privat sucht Simone das sportliche Abenteuer – ob in luftiger Höhe beim Bergsteigen oder Freediving unter Wasser.  

Ein multikulturelles Abenteuer, bei dem alle in einem Boot sitzen.

Simone Gaeta

Bootsbauer & Komposit: Léo Gonin  

Léo Gonin
Léo Gonin

Léo ist Bootsbauer und für die Kompositbauteile der Yacht zuständig – bereits mit 8 Jahren wusste, er dass es sein Traumjob ist. Ihn fasziniert am Segeln die Symbiose der Elemente Wind und Wasser: im Kern geht es immer darum, die Kräfte der Natur bestmöglich zu nutzen. Dafür tüftelt er immer an neuen Lösungen, wenn er Karbonteile entwirft.  

Kojiro lernte er bei der Vendée Globe 2016 kennen. Léo war an Bord eines Zuschauerboots, als der Startschuss für die Regatta fiel. Er sah den japanischen Skipper aus der Nähe, bevor dieser zu seinem Abenteuer auf den Ozeanen aufbrach. Ein emotionaler Moment. Von einem Freund erfuhr Léo später von einer offenen Stelle im Team und bewarb sich sofort. Während Kojiro bei einer Regatta über die Meere rauscht, trägt Léo einen Talisman: ein Armband aus Dyneema-Seil, wie es sich auch auf der Yacht finden lässt – er nimmt es erst wieder ab, wenn Kojiro zurückgekehrt ist.  

Unser Ziel: die Kräfte der Natur bestmöglich zu nutzen.

Léo Gonin

Bootsbauer & Technische Logistik: Benjamin Ferron  

Benjamin Ferron
Benjamin Ferron

Benjamin ist Bootsbauer und für die technische Logistik zuständig. Er fertigt Karbonteile für die Yacht an, bessert aus und optimiert die Teile. Außerdem organisiert er die Bootshalle in „La Base“, Lorient – sozusagen den Rennstall der „DMG MORI Global One“. Eine Yacht, die Rennen wie die Vendée Globe bestehen soll, muss in seinen Augen besonders eines sein: zuverlässig. Deshalb ist sein Ziel, die IMOCA 60 für Kojiro so sicher und ergonomisch wie möglich zu machen.  

Bei der Vendée Globe 2016 lernte er den Skipper kennen, kurze Zeit später war Benjamin Teil des Teams. Für ihn ist die Zeit im DMG MORI Sailing Team mehr als ein Job: das Team ist eine zweite Familie, in der verschiedenste Nationalitäten und Charaktere zusammenkommen. Gemeinsam stellt man sich dem Abenteuer Segeln. Mit dem Bonus, an Orte und Plätze zu gelangen, die nicht viele zu sehen bekommen. 

Segeln heißt Abenteuer. An Plätze zu gelangen, die nicht viele Menschen zu sehen bekommen.

Benjamin Ferron

Rigger & Trainingspartner: Federico Sampei 

Federico Sampei
Federico Sampei

Federicos Einstieg in den Segelsport verlief rasant. Denn das erste Mal auf einer Yacht war er beim Testsegeln für den 35. America’s Cup im japanischen Softbank Team – und zwar gleich auf einem neuen foilenden Katamaran, der nur so über die Meere fliegt. Seitdem ist Segeln für ihn Lebensinhalt. Mit einem Haken: der junge Japaner leidet unter Seekrankheit. Vom Segeln abhalten, lässt er sich davon nicht. 

Über einen Teamkollegen traf er Kojiro und wurde von ihm sogleich zum Segeln auf seiner IMOCA eingeladen. Das war ungefähr zu der Zeit, als sich das DMG MORI Sailing Team formierte – und Federico war mit von der Partie. Im Team kümmert er sich um alles Technische an Bord, mit Ausnahme der Elektronik. Außerdem ist er Kojiros Trainingspartner auf dem Wasser. Federico Sampei hat einen Traum: eines Tages selbst die Welt zu umsegeln. Bis es soweit ist, lernt er jeden Tag von seinem Idol Kojiro.  

Global ONE steht dafür, gemeinsam ein großes Ziel zu erreichen.

Federico Sampei

Organisationstalent: Corentine Lemonnier-Le Tuaud 

Corentine Lemonnier-Le Tuaud
Corentine Lemonnier-Le Tuaud

Corentine ist nicht weit entfernt von Lorient aufgewachsen – ein echtes Kind der Bretagne, das seit jeher eine enge Verbindung zum Segeln hat. 2012 war sie an der Organisation des Krys Ocean Race beteiligt, eine Transatlantikregatta auf MOD 70s von Newport nach Brest. Seit 2020 ist sie nun Teil des DMG MORI Sailing Teams.  

Im Segel-Alltag unterstützt sie ihre Teamkollegen in allen organisatorischen und logistischen Belangen: sie kümmert sich um das Sicherheitsequipment, Hotelbuchungen und behält auch im größten Stress den Überblick. Als Organisationstalent – immer mit einer Checkliste für die wichtigsten Aufgaben in der Hand – ist sie für Eventorganisation und Präsentationen zuständig. Am Segeln fasziniert sie, wie passioniert, mit welchem Elan und Commitment alle bei der Sache sind. Typisch für Corentine ist auch ihr bretonisches Leibgericht: „crêpe complete” mit Spiegelei und einem Glas Cidre. 

Im Segelsport zu arbeiten, heißt mit vollem Elan und Commitment bei der Sache zu sein.

Corentine Lemonnier-Le Tuaud