17.04.2020|KAMPF Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG

Partner für die digitale Fabrik

Seit 2015 beschleunigt die KAMPF Schneid und Wickeltechnik GmbH & Co. KG vehement die ganzheitliche Digitalisierung. Lag der Fokus dabei zunächst auf den eigenen Produkten und Services, werden inzwischen die eigenen Werke für die Ära von Industrie 4.0 aufgerüstet. Seit 2017 besteht dazu eine enge Innovationspartnerschaft mit DMG MORI.

“Mit DMG MORI PLANNING und WERKBLiQ sowie neu mit CELOS und my DMG MORI haben wir einen großen Schritt zur digitalen Fabrik gemacht.”

DMG MORI Success Stories – Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG

Der Status des digitalen Innovationsprozesses zeigt sich deutlich im KAMPF-Produktionswerk in Dohr, wo seit einigen Monaten die DMG MORI PLANNING von DMG MORI im Einsatz sind. „Damit sind wir effizienter, flexibler und mit 30% kürzeren Durchlaufzeiten auch reaktionsschneller geworden“, zeigt sich Dr. Stephan Witt, Geschäftsführer Technik & Materialwirtschaft in der KAMPF-Gruppe, hochzufrieden.

Hohe Flexibilität und schnelle Reaktion

Dabei erfolgt die Feinplanung auf Basis fertigungsrelevanter (Echtzeit-) Informationen aus den 19 Bearbeitungsmaschinen und 10 Arbeitsplätzen. Marc Jobelius, Werksleiter in Dohr, lobt in diesem Kontext insbesondere den hohen Grad an Flexibilität und Reaktionsvermögen. So sei man mit DMG MORI PLANNING nun in der Lage, zu jeder Zeit real begrenzte Ressourcen zu berücksichtigen und Arbeitsgänge selbst während der laufenden Produktion neu zu priorisieren. Visuell unterstützt werden die Fertigungsplaner dabei über das PRODUCTION COCKPIT. „Die übersichtliche Visualisierung ermöglicht es uns, Terminverzüge und mögliche Auswirkungen stets frühzeitig zu identifizieren und selektiv gegenzusteuern“, beschreibt Marc Jobelius.

Feinplanung erfolgt bei KAMPF Schneid und Wickeltechnik GmbH & Co. KG auf Basis fertigungsrelevanter (Echtzeit-) Informationen aus den 19 Bearbeitungsmaschinen und 10 Arbeitsplätzen.

Mit CELOS in eine neue Ära der digitalen Fertigung

Mit der Installation des Vertikal-Drehzentrums CTV 250 von DMG MORI hat KAMPF nun den Einstieg in die nächste Evolutionsstufe der Digitalisierung eingeleitet. „Hintergrund ist die stärkere Integration und Interaktion von Office Floor und Shopfloor bzw. von Planungstools, Werkzeugmaschinen und unseren Mitarbeitern“, beschreibt Marc Jobelius. So kann der Bediener dank der JOB IMPORTFunktion Fertigungsaufträge direkt aus DMG MORI PLANNING in das CELOS System einspielen und umgehend mit der Abarbeitung beginnen. Auch neu: Über den CELOS Application Connector können BDE-Informationen jetzt unmittelbar aus CELOS direkt in das Modul PRODUCTION FEEDBACK rückgemeldet werden. „Mit weitreichenden Optionen für die nächste Stufe der Digitalisierung bei KAMPF“, wie Dr. Witt andeutet.

OT/IT-Regelkreis für datengestützte Verbesserung

Konkret soll der geschlossene Datenkreislauf zukünftig genutzt werden, um die Planungen noch unmittelbarer mit der Realität zu verbinden. Im Klartext: Wo der Produktionsplaner aktuell noch auf Grundlage von Erfahrungswerten oder Schätzungen agiert, soll bald schon „echtes“ Wissen die Planung im Werk Dohr ganzheitlich vorausschaubarer machen. 

Mit Machine Learning zu maximaler Effizienz

In einem weiteren gemeinsamen Pilotprojekt von KAMPF und DMG MORI werden dazu jetzt „echte“ Daten aus dem Shopfloor mit PRODUCTION FEEDBACK aufgezeichnet und über einen Integration Layer in eine zentrale Datenbank geschrieben. Daraus soll schließlich ein umfassender Datenpool erwachsen, aus dem mit den Mitteln der algorithmischen Mustererkennung realitätsnahe Planzahlen für bisher unbekannte Arbeitsschritte ermittelt und auf neue Planungsprozesse übertragen werden können.

An der neuen CTV 250 kann der Bediener aus CELOS heraus direkt auf WERKBLiQ zugreifen. Auch lassen sich Auftragsinformationen direkt am Steuerungsterminal in PRODUCTION FEEDBACK von DMG MORI PLANNING zurückmelden.

KAMPF SCHNEID- UND WICKELTECHNIK FACTS

  • Gründung 1920 durch Erwin Kampf in Wiehl
  • Weltmarktführer bei Schneid und Wickelmaschinen für Kunststoff- und Aluminiumfolien sowie Verbundmaterialien
  • Beschäftigte: >600
  • Exportanteil: 90%
  • Tochtergesellschaften in USA, China und Indien sowie internationale Service- und Vertriebsniederlassungen


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