18.02.2018|Kundenstory Fritzmeier Technologie GmbH

Investition in modernste CNC-Technologie

Am Reißbrett gesehen und gekauft: Bereits vor der offiziellen Premiere hat Fritzmeier Technologie die neue DMU 200 Gantry von DMG MORI bestellt.

Robert Huber (links) tritt seit diesem Jahr die Nachfolge von Peter Berger an, dem langjährigen Geschäftsführer der Fritzmeier Technologie GmbH.

In über 90 Jahren Firmengeschichte hat sich die Fritzmeier-Gruppe als zuverlässiger und kompetenter Erstausrüster in der Landwirtschaftstechnik sowie im Nutzfahrzeug- und Automobilbau etabliert. Die Fritzmeier Technologie GmbH, eine 1997 gegründete Unternehmenstochter, fungiert innerhalb des Konzerns als Ideenschmiede für individuelle, technische Komplettlösungen. Über 80 Mitarbeiter entwickeln, konstruieren und fertigen hier sowohl für Fritzmeier als auch externe Kunden Werkzeuge, Prototypen, Cubing-Modelle und Prüflehren für die KFZ-Industrie. In der breit aufgestellten Zerspanung arbeitet Fritzmeier Technologie vor allem im Bereich der kleineren Bearbeitungszentren seit vielen Jahren mit Modellen von DMG MORI. Zuwachs bekommt der Maschinenpark 2018 in Form einer DMU 200 Gantry, die der Werkzeugmaschinenhersteller zur EMO 2017 präsentiert. Die Geschäftsführer Peter Berger und Robert Huber haben die Neuentwicklung praktisch schon bestellt, als es nur eine Reißbrettzeichnung gab.

„Innovative Fertigungstechnologien sichern uns seit je her eine hohe Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Robert Huber mit Blick auf einen modernen Schweißroboter und eine 5-achsige Laserschneidanlage. „In der Zerspanung haben wir schon 2001 Linearmaschinen eingesetzt, um den Schlichtvorgang zu beschleunigen.“ 15 Jahre habe er im Vertrieb vor allem die anspruchsvollen Projekte im KFZ-Bereich betreut. Seit Januar leitet er Fritzmeier Technologie und tritt damit die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Peter Berger an. Er ist seit über 40 Jahren im Unternehmen und weiß ebenfalls um die Bedeutung moderner Fertigungstechnologien: „Bei unseren Produkten ist Präzision oberstes Gebot – ob im Werkzeugbau oder bei der Bearbeitung von Cubing-Modellen und Prüflehren.“

Das Leistungsangebot von Fritzmeier Technologie setzt schon in der Entwicklung an. „Viele Kunden beziehen uns dort ein, weil wir die Designer mit unserer Fertigungskompetenz unterstützen können“, beschreibt Robert Huber die Zusammenarbeit mit den Kunden. Dadurch könne man Bearbeitungsprozesse effizienter gestalten. Die Fertigung und eine 100-Prozent-Kontrolle aller Teile runden den Gesamtprozess ab. „Unsere Kunden möchten perfekte Bauteile und ganzheitliche Werkzeuglösungen“, ergänzt Peter Berger.

DMU 200 Gantry – dynamische 5-Achs-Simultanbearbeitung

Fritzmeier Technologie arbeitet seit vielen Jahren unter anderem mit CNC-Maschinen von DMG MORI.

Fritzmeier Technologie verfügt in der Produktion über 25 Maschinen. Von DMG MORI kommen zehn Bearbeitungszentren – darunter eine DMU 200 P – und zwei Drehmaschinen. Auch die jüngste Anschaffung hat das Unternehmen bei dem langjährigen Maschinenlieferanten getätigt – zu einem Zeitpunkt, als es von der Maschine kaum mehr als eine Reißbrettzeichnung gab. Im Rahmen der Hausausstellung in Seebach haben wir einigen Kunden den damaligen Status der DMU 200 Gantry gezeigt – ein Maschinenbett und den Gantry“, erinnert sich Markus Rehm, Geschäftsführer DECKEL MAHO Seebach. Peter Berger begründet die Kaufentscheidung: „Das Maschinenkonzept hat uns sofort überzeugt. Das Werkstück liegt auf dem starren Tisch, während sich die Spindel um das Bauteil herum bewegt.“ Eilgänge von 50 m/min und Drehzahlen bis 30.000 min-1 würden dabei eine dynamische 5-Achs-Simultanbearbeitung ermöglichen. Die Ausstattungsoptionen beinhalten wahlweise einen 45°- oder 90°-Fräskopf.

Das frühe Entwicklungsstadium der DMU 200 Gantry hatte einen Vorteil: Ähnlich wie in den eigenen Kundenbeziehungen konnten die Anwender von Fritzmeier Technologie ihre Erfahrung aus der Praxis auch in der Maschinenentwicklung beisteuern. Markus Rehm sieht das als Win-Win-Situation: „Besonders in Detailfragen war es uns dadurch möglich, die Maschine zusätzlich zu optimieren.“ Ein gutes Beispiel sei die hohe Maschinenbeladung. „10.000 kg schwere Bauteile kann der 2.000 x 2.000 mm große Tisch nun aufnehmen.“ Auch die Zugänglichkeit und Arbeitsraumgestaltung habe man durch die Zusammenarbeit nochmals verbessert.

Arrondierung des Produktportfolios

Das bisher größte Model von DMG MORI ist eine DMU 200 P.

Mit der DMU 200 Gantry arrondiert DMG MORI sein Produktportfolio in der Großteilebearbeitung. Insbesondere auf Anwendungen in Automotive, Aerospace und im Energiesektor ist die Maschine mit ihrem großen Arbeitsraum ausgelegt. „Modellbau, Strukturteile oder auch die Aluminiumplattenbearbeitung sind beispielhafte Einsätze für die DMU 200 Gantry“, findet Markus Rehm. Das toolSTAR-Magazin mit bis zu 120 Werkzeugplätzen sorge zudem für eine hohe Flexibilität und reduziere den Rüstaufwand bei komplexen Bearbeitungen. „Der modulare Baukasten erlaubt darüber hinaus die Integration der ULTRASONIC- und LASERTEC-Technologie.“

DMG MORI präsentiert die DMU 200 Gantry auf der diesjährigen EMO, Fritzmeier Technologie wird somit Anfang 2018 eine der ersten ausgelieferten Maschinen bekommen und sie neben der DMU 200 P einsetzen. „Beide Maschinen sollen über ein gemeinsames Podest zugänglich sein“, so Robert Huber über die Aufstellpläne. Es gehe letztlich auch immer um den Platzbedarf. „Die DMU 200 Gantry bietet gemessen an der Aufstellfläche einen sehr großen Arbeitsraum, so dass das Modell optimal in unseren Maschinenpark passt.“

Nachwuchs fördern, Maschinenpark modernisieren

Anfang 2018 wird der Maschinenpark um die neue DMU 200 Gantry verstärkt.

Wie in vielen Bereichen unterstreicht Fritzmeier Technologie auch mit der DMU 200 Gantry seinen Anspruch an eine moderne Fertigung. „Dazu gehören natürlich auch gut ausgebildete Fachkräfte“, weiß Robert Huber. Mit aktuell zwölf Azubis – sie lernen in der Ausbildungswerkstatt ebenfalls an DMG MORI Maschinen – sichere man den Nachwuchs. Die Ausbildung ist sehr praxisnah, weil sie in über weite Teile in den normalen Produktionsalltag integriert wird. Maschinell schaue Fritzmeier Technologie ebenfalls nach vorn: „Ältere Maschinen tauschen wir aus, so dass immer wieder Bedarf an moderner CNC-Technologie besteht.“

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