09.06.2020|Flow Meter S.P.A.

Wenn jeder Tag zählt

Dank des reaktionsschnellen DMG MORI Service konnte Flow Meter einen Maschinenstillstand minimieren und so während der Corona-Epidemie dringend benötigte medizintechnische Ausrüstung an das italienische Gesundheitssystem liefern.

Flow Meter
Seit 1969 entwickelt und fertigt Flow Meter aus Levate Geräten für die Messung, Kontrolle und Verteilung von Flüssigkeiten.

Die 1969 gegründete Flow Meter S.P.A. aus Levate bei Bergamo gilt als zuverlässiger Entwickler und Hersteller von Geräten für die Messung, Kontrolle und Verteilung von Flüssigkeiten. Kunden aus weltweit über 100 Ländern vertrauen auf die hochwertigen Produkte, die oftmals im medizintechnischen Bereich Anwendung finden. Air Liquide Healthcare oder Linde-Praxair sind nur zwei der namhaften Kunden. Als 2020 das COVID-19-Virus in Europa ausbrach und insbesondere Italien hart getroffen hat, stieg die Nachfrage im heimischen Markt immens. Um den hohen Bedarf an Komponenten für nicht-invasive Beatmungsgeräte zu decken, war Flow Meter mehr denn je auf einen zuverlässigen Maschinenpark und reaktionsschnellen Service angewiesen. Seine Servicequalität hat DMG MORI in dieser Zeit unter Beweis gestellt, als die Spindel einer DMU 50 T zum ersten Mal ausgetauscht werden musste.

Bei diesem Modell hatten wir einen Spindelschaden, der die Produktion stark beeinträchtigt hätte, wenn DMG MORI nicht so schnell geholfen hätte. Nach der Schadensmeldung an den DMG MORI Service hat es nur zwei Tage gedauert, die Fräsmaschine wieder in Betrieb zu nehmen.

Paratico Roberto, CEO und Paratico Venanzio, Vorstandsmitglied bei Flow Meter.
Paratico Roberto, CEO und Paratico Venanzio, Vorstandsmitglied bei Flow Meter.

Wie schnell sich das COVID-19-Virus ausbreiten kann und wie gefährlich die Erkrankung zum Teil ist, wurde in Europa vor allem in Italien sehr früh deutlich – mit den bekannten Folgen. Nur mit einem vollständigen Lockdown war es möglich, gegen die Epidemie anzukämpfen. „Noch immer wissen wir nicht, wie lange uns dieser gesundheitliche Notstand begleiten wird, aber es wird keine kurzfristige Sache“, prognostiziert Paratico Roberto, CEO von Flow Meter. Man müsse lernen, sich an diese Situation anzupassen, um mit dem Virus vorerst leben zu können. „Als Lieferant von Komponenten für Beatmungsgeräte sehen wir es als unsere Pflicht, Ärzte, Pflegepersonal und freiwillige Helfer bei ihrer aufopfernden Arbeit zu unterstützen.“

Die knappen Kapazitäten an Intensivpflegeplätzen in Italien  haben Paratico Roberto eins deutlich gezeigt: „Um den rasant gestiegenen Bedarf an unseren Produkten zu decken, mussten wir alle Aufträge aus dem Ausland vertagen und unsere Fertigungskapazitäten für das eigene Land maximieren.“ Seither arbeite die 60-köpfige Belegschaft sieben Tage pro Woche und 18 Stunden täglich. So bedrohlich die Situation ist, so optimistisch blickt Paratico Roberto nach vorn: „Bei uns sind alle wohlauf und anders als medizinisches Personal können wir das Gesundheitsrisiko in der Fertigung minimieren.“

Erster Spindelaustausch nach 15 Jahren

Seine Servicequalität hat DMG MORI in der aktuellen Situation unter Beweis gestellt
Seine Servicequalität hat DMG MORI in der aktuellen Situation unter Beweis gestellt, als die Spindel einer DMU 50 T zum ersten Mal ausgetauscht werden musste.

Auf gesundes Personal ist Flow Meter ebenso angewiesen wie auf einen intakten Maschinenpark. „Gerade in dieser Zeit würden uns lange Maschinenstillstände extrem zurückwerfen“, beurteilt Paratico Roberto die Situation. Deshalb sei ein zuverlässiger Service entscheidend. Seit 15 Jahre fertigt Flow Meter auf Werkzeugmaschinen von DMG MORI, beispielsweise Bauteile für Durchflussmessgeräte auf einer DMU 50 T. „Bei diesem Modell hatten wir einen Spindelschaden, der die Produktion stark beeinträchtigt hätte, wenn DMG MORI nicht so schnell geholfen hätte.“ Gerade jetzt zähle jeder Tag in der Produktion. „Nach der Schadensmeldung an den DMG MORI Service hat es nur zwei Tage gedauert, die Fräsmaschine wieder in Betrieb zu nehmen.“ Hierfür habe der Werkzeugmaschinenhersteller die alte Spindel – es war nach wie vor die Originalspindel – gegen eine neue ausgetauscht.

DMG MORI Spindelservice: 6.000 Spindeln weltweit vorrätig

Mit seinem Spindelservice ist DMG MORI in der Lage, defekte Spindeln innerhalb weniger Werktage zu reparieren oder – besonders in zeitlich kritischen Fällen wie bei Flow Meter – binnen kürzester Zeit auszutauschen. Da der Werkzeugmaschinenhersteller durchweg selbst entwickelte und gebaute Spindeln einsetzt, profitieren Kunden im Fall einer Reparatur vom fachlichen Know-how der Techniker – schließlich kennt niemand die Spindel so gut wie ihr Hersteller – und davon, dass nur Original-Ersatzteile verwendet werden. Ist die Reparatur zu zeitaufwendig, kann DMG MORI den schnellen Austausch der Spindel gewährleisten, weil weltweit mehr als 6.000 Spindeln vorrätig sind – eine Lagerverfügbarkeit von 98 Prozent.

Die schnelle Abwicklung wird zusätzlich unterstützt von der Service-Hotline, die rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar ist, und gut geschulten DMG MORI Servicetechnikern, die aus lokalen Niederlassungen zeitnah anreisen, die alte Spindel nach dem Erstbefund fachgerecht ausbauen und die neue einbauen – inklusive Spindeleinlauf mit bedarfsgerechter Geometrieprüfung. Zusätzliches Wuchten und eine finale Abnahme gehören ebenfalls zum Spindelservice. Der schnelle Austausch einer Spindel gewährleistet einerseits die schnelle Wiederaufnahme einer Produktion, andererseits bringt eine neue oder generalüberholte Spindel die Maschine wieder auf den jüngsten Stand der Technik.

Für die schnelle Hilfe ist Paratico Roberto mehr als dankbar – auch im Namen derer, die auf die Produkte angewiesen sind, wie zum Beispiel das Papa Giovanni XXIII Krankenhaus in Bergamo: „Durch diese kurzfristige Hilfe konnten wir unsere Produktionskapazitäten im Nu wiederherstellen und die italienischen Krankenhäuser weiter unterstützen.“