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Leasing

Entdecken Sie Leasing als passende Finanzierungsform für Ihre neue DMG MORI Maschine.
Die DMG MORI Finance bietet Ihnen hierbei die Möglichkeit zur Vollamortisation, Teilamortisation sowie zum Operate-Leasing. Für alle Vertragsvarianten bieten wir Ihnen gerne auf Wunsch individuelle Ratenstaffeln an.

Bei der Erstellung eines Leasingvertrags möchten wir für Sie ein Optimum an Investitionsspielraum schaffen. Gepaart mit unseren schnellen und unbürokratischen Finanzierungsentscheidungen finden Sie in der DMG MORI Finance einen Partner, der langfristig das Wachstum Ihres Unternehmens begleiten wird.

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Was ist Leasing?

In der Theorie steht beim Leasing nicht der Erwerb, sondern die entgeltliche Nutzung eines Objektes im Vordergrund. Man spricht daher aus juristischer Sicht auch von der „Gebrauchsüberlassung eines Investitionsgutes auf Zeit gegen Entgelt“. In der Praxis verbirgt sich hinter Leasing jedoch etwas mehr. Hier wird Leasing als eines der  derzeit wichtigsten Finanzierungsinstrumente von Investitionsgütern betrachtet. Denn letztlich wird der Großteil aller geleasten Objekte auch vom ursprünglichen Leasingnehmer übernommen.

Leasing unterscheidet sich gegenüber der Finanzierung mittels eines klassischen Bankdarlehens zunächst in einem wichtigem Punkt: Das geleaste Objekt wird nicht der Bilanz des Leasingnehmers, sondern der des Leasinggebers zugeordnet. Somit schonen Sie nicht nur Ihre Eigenkapitalquote, sondern sichern sich Ihre künftige Kreditwürdigkeit gegenüber Ihrer Hausbank.

Aufgrund der Aktivierung des Leasingobjektes beim Leasinggeber, erfolgt die Abschreibung des Objektes bei der Leasinggesellschaft. Die vom Leasingnehmer zu entrichtenden monatlichen Raten sind hingegen voll steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben. Auf diese Weise eröffnet sich für den Leasingnehmer eine weitere Möglichkeit, aktiv auf sein Betriebsergebnis Einfluss zu nehmen.


Leasing Glossar


Abnahmebestätigung / Abnahmeerklärung

Die rechtsverbindlich unterzeichnete Abnahmeerklärung stellt das Übereinkommen der Leasing-Nehmer mit dem Lieferanten dar in welchem festgelegt wird, dass der Lieferant das bestellte Leasing-Objekt vollständig und wie vertraglich vereinbart in einwandfreiem gebrauchsfertigen Zustand geliefert und installiert hat. Somit ist die Betriebsbereitschaft gegeben. Ist die Abnahme erfolgt, so beginnt die Laufzeit des Leasing-Vertrags. Dies bedeutet, die Leasing-Gesellschaft bezahlt die Rechnung des Lieferanten und wird so Eigentümerin des Objektes. Ebenso beginnen die Zahlungsverpflichtungen des Leasing-Nehmers im Rahmen des Leasing-Vertrages.


Absatz-Finanzierung

Eine Absatz-Finanzierung liegt vor, wenn ein Händler oder Produzent in Kombination mit den Investitionsgütern die passende Leasing-Finanzierung als Geschäftsleistung „aus einer Hand“ gleich mit anbietet. Hierzu bestehen Kooperationsvereinbarungen unterschiedlicher Ausprägung: Möglich ist, dass der künftige Nutzer als Leasing-Nehmer des Leasing-Objektes auftritt, aber auch dass der Produzent oder Händler selbst als Leasing-Nehmer fungiert und das Leasing-Objekt an seine Kunden weitervermietet.


Absatzförderung mit Leasing

Bei einer Absatzförderung handelt es sich um eine Verkaufsunterstützung für Hersteller und Händler von Ausrüstungsgütern. Dabei wird das Produktangebot um ein Leasingangebot erweitert und der Investor erhält alle Dienstleistungen rund um die Investition aus „einer Hand“. Um individuelle Absatzförderungskonzepte zu entwickeln wird in der Regel auf variantenreiche Kooperationsformen zurückgegriffen.


Abschlusszahlung

Wird bei einem kündbaren Leasing-Vertrag oder einem Laufzeitoptionsvertrag das Kündigungsrecht bzw. das Recht auf vorzeitige Vertragsbeendigung vom Leasing-Nehmer ausgeübt, so wird eine Abschlusszahlung fällig. Diese ist bereits im Leasing-Vertrag für den jeweiligen Vertragsendezeitpunkt verankert. Anhand der Abschlusszahlung wird dem Leasing-Geber den noch nicht amortisierten Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasing-Objektes garantiert. Nach erhaltener Abschlusszahlung verbleibt das Eigentum am Leasing-Objekt zunächst noch beim Leasing-Geber, welcher das Leasing-Objekt in weiterer Folge bestmöglich verkauft. Der Leasing-Nehmer bekommt den größten Teil des Verkaufserlöses zur Anrechnung auf seine Abschlusszahlung gutgeschrieben.


Abzinsungsfaktor

Der Abzinsungsfaktor basiert auf einem Zinssatz, mit dessen Hilfe in der Zukunft liegende Forderungen (z.B. künftige Leasing-Raten) auf einen Gegenwartswert umgerechnet (abgezinst) werden.


Aktivierung von Leasing-Objekten

Sowohl wirtschaftlich, steuerlich als auch rechtlich werden Leasing-Objekte bei Leasing-Verträgen, die im Rahmen der steuerlichen Leasing-Erlassen abgeschlossen werden, dem Leasing-Geber zugerechnet. Eine Aktivierung beim Leasing-Nehmer bleibt aus, Leasing-Objekte sind hier bilanzneutral.


Amortisation

Im Zusammenhang mit Leasing-Verträgen bedeutet der Begriff Amortisation, dass die Zahlungen des Leasing-Nehmers – variabel nach Leasing-Vertragstyp – die Investitionskosten und Risiken vollständig, weitgehend oder teilweise abdecken. Schließlich ist das Ziel der Leasing-Verträge, dass der Leasing-Geber die Amortisation der gesamten Investitionskosten aus laufenden Leasingzahlungen, Restwertzahlungen, Abschlusszahlungen, Verlängerungsraten und Verwertungserlösen erreicht.


Andienungsrecht

Handelt es sich um eine Teilamortisation dann bildet nur ein Teil der Investitionskosten die kalkulatorische Grundlage für die Ermittlung der Leasingzahlungen. Daraus resultierend wird nur ein Teil der Investitionskosten amortisiert. Rechnerisch bleibt ein Restwert offen.

Um den Restwert abzugleichen wird bereits bei Abschluss des Teilamortisationsvertrages ein Andienungsrecht des Leasing-Gebers gegenüber dem Leasing-Nehmer vereinbart. Somit ist der Leasing-Nehmer zum Kauf des Leasing-Objektes – zum vereinbarten Restwert – verpflichtet, vorausgesetzt die Leasing Gesellschaft macht von ihrem Andienungsrecht Gebrauch.

Dem Leasing-Nehmer bleibt es jedoch verwehrt den Leasinggegenstand zu erwerben. Dem Leasing-Geber steht es offen das Leasing-Objekt anderweitig zu veräußern.


Anerkennungsgebühr

Wird nach Ablauf eines Leasing-Vertrages ein Anschluss- oder Verlängerungsvertrag abgeschlossen, dessen Leasingzahlungen den verbliebenen Buchwert oder den niedrigeren Marktwert nicht amortisieren, dann werden diese Raten steuerlich als „Anerkennungsgebühr“ erfasst. Handelt es sich um einen Kaufpreis, der niedriger als der Buchwert oder der niedrigere Marktwert ist, so wird dieser ebenfalls als „Anerkennungsgebühr“ interpretiert. Hier müsste der Leasing-Nehmer das Objekt bilanzieren, weil er als wirtschaftlicher Eigentümer gelten würde.


Ankaufspreis

Als Ankaufspreis wird der allgemeine Kaufpreis bezeichnet, der bei der Ausübung einer Kaufoption vereinbart wird.


Ankaufsrecht

Beim Ankaufsrecht handelt es sich um eine Kaufoption, die dem Leasing-Nehmer eingeräumt wird und mit der er sich das Eigentum am Leasing-Objekt sichern kann. Jedoch muss dieses Recht nicht ausgeübt werden.


Ankaufsrecht bei Immobilien-Leasing:

Dem Leasing-Nehmer wird bei Vertragsabschluss ein im Grundbuch gesichertes Ankaufsrecht am Leasing-Objekt zum Restbuchwert zugestanden. Folglich kann dieses zum Vertragsende ausgeübt werden.


Anschaffungskosten und Anschaffungswert

Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Kaufpreis für das Leasing-Objekt, sowie den Transportkosten, Montage- und Verpackungskosten zusammen, soweit sie nicht direkt zwischen Lieferanten und Leasing-Nehmer abgerechnet werden. Grundsätzlich bilden die Anschaffungskosten die Berechnungsgrundlage für die Leasing-Zahlungen.


Anschluss-Leasing-Vertrag

Möchte der Leasing-Nehmer das Wirtschaftsgut zum Ende eines Leasing-Vertrages weiter nutzen, so wird ein Anschluss-Leasing-Vertrag abgeschlossen. Die hier vereinbarten Leasingzahlungen sind deutlich niedriger als beim Ursprungsvertrag.


Anschlussmietvertrag

Läuft ein Leasing-Vertrag ab, so kann der ursprüngliche Leasing-Nehmer das Objekt kaufen – oder aber für dessen Nutzung einen Mietvertrag zu veränderten Konditionen abschließen.

Anwartschaftsrecht

Ein in der Zukunft liegendes Recht auf Eigentumserwerb wird als Anwartschaftsrecht bezeichnet. Bis zum entsprechenden Zeitpunkt müssen meist weitere Bedingungen erfüllt werden. So kann in bestimmten Fällen ein Anwartschaftsrecht mit Anzahlung oder Zahlung von Mietkaufraten erworben werden. Ein Eigentumsübergang ergibt sich dann mit Zahlung des Restkaufpreises oder aller vereinbarten Mietkaufraten.


Anzahlungen

Leasing-Nehmer und Lieferant vereinbaren die Zahlungen von Teilbeträgen, die noch vor Lieferung und vor Beginn des Leasing-Vertrages zu leisten sind. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Leasing-Gesellschaft diese Anzahlung für den Leasing-Nehmer im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung tätigt. Anfallende Zinsen für Anzahlungen werden bei Inkrafttreten des Leasing-Vertrages errechnet und dem Leasing-Nehmer belastet. Leistet der Leasing-Nehmer die Anzahlungen im eigenen Namen, so erlangt er ein Anwartschaftsrecht auf Eigentumserwerb. In Kombination mit einem Leasing-Vertrag wird das Anwartschaftsrecht auf die Leasing-Gesellschaft übertragen, damit die Leasing-Gesellschaft überhaupt Eigentum erlangen kann. Leasing-Gesellschaft, Leasing-Nehmer und Lieferant kommen überein, dass die Anzahlung des Leasing-Nehmers als Leistung der Leasing-Gesellschaft betrachtet wird.